Rechtliche Grundlage der Aufstiegsfortbildung ist die neue Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfte/r Betriebswirt/in (HwO), welche verbindlich und bundesweit für alle Weiterbildungsanbieter bis zum 31. Dezember 2015 in Kraft tritt.

Mit der neuen Prüfungsordnung sind wesentliche Neuerungen in der Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt verbunden, die in der Entwicklung eines neuen Rahmenlehrplans (RLP) berücksichtigt wurden. Der RLP zum/r Geprüften Betriebswirt/in (HwO) wurde am 30. November 2011 vom Hauptausschuss der ZDH als Empfehlung an die Handwerksorganisationen beschlossen.
Prüfungsverordnung

Die schriftlichen Prüfungen

Die schriftlichen Prüfungen folgen ganz dem Konzept des Unterrichts. Anhand einer betrieblichen Situationsaufgabe wird überprüft, ob die Kursteilnehmer/innen in der Lage sind, betriebliche Sachverhalte mit den neu erworbenen Kompetenzen zu kombinieren und letztendlich Entscheidungswege darzustellen und diese überzeugend zu begründen.

Die Prüfungsteile Unternehmensstrategie, Unternehmensführung und Personalmanagement (PT I – III) werden schriftlich geprüft.

Der Prüfungsteil Innovationsmanagement (PT IV) besteht aus dem Verfassen einer Projektarbeit. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden vor dem Prüfungsausschuss präsentiert und in einem Fachgespräch mit dem Ausschuss diskutiert.

Fazit: In allen vier Prüfungsteilen wird genau das geprüft, was in modernen Unternehmen von Führungskräften erwartet wird.

Mehr zu den Inhalten der Fortbildung finden Sie in der Broschüre des BMBF „Mehr als meisterlich“, hier geht´s zum Download.