Der/die geprüfte Betriebswirt/in (HWO) ist ein anerkannter Abschluss, der nach der erfolgreich absolvierten kaufmännischen Aufstiegsfortbildung vergeben wird. Die bundeseinheitliche Prüfung erfolgt auf Grundlage einer besonderen Rechtsverordnung vor dem Prüfungsausschuss ihrer örtlichen Handwerkskammer.

Im März 2016 wurde per Beschluss der „geprüfte/r Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung“ im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) der Stufe 7 zugeordnet.

Mit dieser Einstufung ist die Fortbildungsqualifikation gleichwertig mit dem Master-Abschluss der akademischen Bildung.

Zulassungsvoraussetzungen

Das Angebot richtet sich an Handwerksmeister, Führungskräfte und an mitarbeitende Unternehmerfrauen. Grundsätzlich zugelassen sind alle Inhaber/innen eines Meisterbriefs(Handwerks- oder Industriemeister).

Detaillierte Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie im § 2 der Prüfungsverordnung oder sie sprechen direkt mit ihrer Handwerkskammer oder dem  Bildungsanbieter.

Ebenfalls zugelassen sind Interessenten, die eine Fortbildungsprüfung zum Fachwirt oder Fachkaufmann, geprüften Fachmann/-frau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) beziehungsweise eine vergleichbare kaufmännische Fortbildungsprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt haben.

Wer nicht über eine dieser formalen Zulassungskriterien verfügt, kann zugelassen werden, sofern durch den Nachweis der Berufserfahrung belegt wird, dass die kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse gleichwertig zur Meisterprüfung sind.

Die aktuelle Prüfungsverordnung finden Sie hier. Auskünfte über Ihre persönlichen Zulassungsvoraussetzungen erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Handwerkskammer.